

Geschichte
Die erste Erwähnung findet die Boiola-Quelle in dem kleinen Gedicht Benacus, das der Mönch Giorgio Jodoco Bergano 1546 verfasste.
Dank ihrer herrlichen Lage, ihrer Schönheit und ihres besonderen Klimas galt die Halbinsel lange Zeit als beliebte Sommerfrische. Viele Dichter und Schriftsteller wie Catull, Joyce, Carducci, Fogazzaro und Pound ließen sich von Sirmione zu Oden und Gedichten inspirieren.
Am 24. August 1889 sollte das Leben auf der Halbinsel eine entscheidende Wende erfahren: Der venezianische Taucher Procopio wagte im Taucheranzug und gewappnet mit speziellen Pumpen, die er eigens aus England hatte kommen lassen, den Sprung in den Gardasee. In einer Tiefe von 20 Metern erreichte er in der Nähe der Grotten des Catull die warme Boiola-Quelle.
Nach mehreren Versuchen, ein langes Rohr in den steinigen Grund zu rammen, schoß schließlich eine warme Schwefelwasserfontäne unter dem Applaus der Zuschauer aus dem See in die Höhe. Dies war jedoch nur der Anfang einer langwierigen und schwierigen Kanalisierung des kostbaren Wassers in einer über 300 Meter langen Leitung aus Metallrohren, die durch eine Verkleidung aus Kiefernholz geschützt wurde.
Nach mehreren Versuchen, ein langes Rohr in den steinigen Grund zu rammen, schoß schließlich eine warme Schwefelwasserfontäne unter dem Applaus der Zuschauer aus dem See in die Höhe. Dies war jedoch nur der Anfang einer langwierigen und schwierigen Kanalisierung des kostbaren Wassers in einer über 300 Meter langen Leitung aus Metallrohren, die durch eine Verkleidung aus Kiefernholz geschützt wurde.
Die Thermen von Sirmione verdanken ihren Wachstum vor allem drei Menschen: Angelo Piatti, Mathematikprofessor aus Desenzano, der chemisch-physische Analysen durchführte, Giuseppe Piana, der das Problem, wie man das Quellwasser auffangen und kanalisieren könnte, löste und Angelo Gennari, ein Hotelier, der die ersten Thermalbehandlungen mittels Schwefelbad einführte, indem er das Wasser in Bottichen per Boot bis zur Piazza Castello transportierte.
1900 wurde das erste Thermalzentrum feierlich eröffnet und 1921 die Gesellschaft Terme e Grandi Alberghi di Sirmione ins Leben gerufen, die die Thermaleinrichtungen ausbaute und perfektionierte. 1946 wurde unter dem Vorsitz des Grafen Rambaldo di Collalto und in Zusammenarbeit mit dem Professor Luigi Pietrantoni, Chefarzt für HNO-Erkrankungen in Brescia und Leiter der Mailänder HNO-Universitätsklinik, erstmals in Italien eine wertvolle Therapieform eingeführt: die Insufflation der eustachischen Röhre.
Seit 1948 bereichert die Thermalanlage Catullo die Altstadt der Halbinsel. Nachdem die schwierigen Zeiten zweier Weltkriege überwunden waren, erwachten auch die Thermen von Sirmione zu neuem Leben: Zwei weitere Brunnen wurden gebohrt, die Sirmione zusätzlich zur Boiola-Quelle mit einem Thermalmineralwasser versorgten, das die gleichen chemisch-physischen Eigenschaften aufweist. Im selben Jahr öffnete in Sirmione das erste italienische Zentrum für die Behandlung rhinogener Schwerhörigkeit seine Tore.
Seit 1948 bereichert die Thermalanlage Catullo die Altstadt der Halbinsel. Nachdem die schwierigen Zeiten zweier Weltkriege überwunden waren, erwachten auch die Thermen von Sirmione zu neuem Leben: Zwei weitere Brunnen wurden gebohrt, die Sirmione zusätzlich zur Boiola-Quelle mit einem Thermalmineralwasser versorgten, das die gleichen chemisch-physischen Eigenschaften aufweist. Im selben Jahr öffnete in Sirmione das erste italienische Zentrum für die Behandlung rhinogener Schwerhörigkeit seine Tore.
1975 wird der Thermalort um ein Fachzentrum für die Diagnose und Behandlung von Lungen- und Bronchialerkrankungen und ein Thermalschwimmbad bereichert. Um den steigenden Gästezahlen gewachsen zu sein, entstand 1986 die Thermalanlage Virgilio. 1989 wurde die Behandlungsform „Nasendusche (mikronisiert)“ entwickelt, die auch heute noch in allen Thermaleinrichtungen durchgeführt wird. 2003 nahm das Unternehmen mit dem Bau des Thermen- und Wellnesscenters Aquaria bei der Thermalanlage Catullo eine wichtige Investition vor.
1987 übernahm Prinz Manfredo di Collalto anstelle des Grafen Rambaldo di Collalto den Vorsitz im Unternehmen Terme di Sirmione. Seit 2004 hat Filippo Fernè die Funktion des Präsidenten inne.







